Neue Medien, alte Reflexe – die Geschichte der Medienkritik

Veröffentlicht: 7. April 2010 in Uncategorized
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Fernsehen, Comics, der H??rfunk, der Buchdruck oder das Theaterst??ck – eines haben diese Dinge gemein: Es sind Medien, die bei ihrer Einf??hrung von Vertretern des jeweils ??lteren Genres diffamiert und aufs Sch??rfste kritisiert wurden. Heutzutage geh??ren diese Dinge zu unserem Alltag, die meisten Vorurteile sind aus dem gesellschaftlichen Diskurs verschwunden, Kritiker wurden eines Besseren belehrt. Schon 2007 widmete sich Prof. Dr. Werner Faulstich in einem lesenswerten Artikel der Thematik der Kritik an neuen Medien – damals noch im Zusammenhang mit der Gewaltspiel-Debatte. Dieser Blogpost bezieht sich stark auf die Beispiele, die Faulstich bei seiner Argumentation einbezieht. Doch solche Erkenntnisse und historischen Zusammenh??nge scheinen jedes Mal in Vergessenheit zu geraten, wenn eine neue ??ra die Vertreter der „alten Schule“ zu bedrohen scheint. Diesmal sind es vor allem Journalisten, die Kritikpunkte anbringen, die allesamt schon einmal in anderen Kontexten ge??ussert wurden.

Die Anklage der „Verdummung“ und „Irref??hrung“ der Gesellschaft durch neue Medien wurde in ??hnlicher Form schon oft erhoben – damals waren es die Zeitungen selber, die bei ihrer Ankunft in der Medienlandschaft mit diesen Vorurteilen begr????t wurden: In der Zeitungsdebatte Ende des 17. Jahrhunderts bezeichnete man die Zeitung als L??genblatt, die den „Weltekel sch??re“ und „primitive Neu-Gier“ propagiere. Verd??chtig nah an dem, was heutzutage Blogs und Twitter vorgeworfen wird. Sogar schon in der Antike wurde Kritik an neuen Medien ge??bt: Platon warf den Theaterst??cken bzw. den Trag??diendichtern vor, nicht an der Wahrheit interessiert zu sein und durch Emotionen T??uschung zu betreiben. Das kreative Schaffen w??rde der Ernsthaftigkeit beraubt werden.??

Neue Medien, alte Reflexe – die Geschichte der Medienkritik, sch??n zusammengefasst vom PR Blogger.

Nur ein Auszug, komplett hier: http://klauseck.typepad.com/prblogger/2010/03/warum-kritik-immer-bestandteil-…

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