Archiv für November, 2009

Generation IMM (Irgendwas mit Medien)

Veröffentlicht: 22. November 2009 in Uncategorized
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Im Café eine Latte trinken und mit dem Mac an einem Projekt arbeiten – Generation IMM – Irgendwas mit Medien.

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Wider die Angst-PR: Nicht jeder braucht “Social Media”

WIR SIND MITTENDRIN, in der Social Media-Revolution! “Wie sich Menschen ihre Meinung bilden, unterliegt einem MASSIVEN Wandel”. Alles ist dramatisch. Menschen organisieren sich – und das auch noch “täglich”,  “MILLIONENfach”!!! Und was machen die Unternehmen? Die nehmen nicht an der Debatte teil, und gehen damit das “Risk Of Ignoring (ROI)” ein.

Gut gebrüllt, ihr PR-Löwen! 🙂

Aber ist das tatsächlich so? Gibt es eine Social Media Revolution? Und riskiert wirklich jedes Unternehmen ohne Facebook- und Twitteraccount, von der Masse draußen im (O-Ton) “Dschungel” angegriffen – und zerfleicht zu werden?

Ich glaube: Nicht jeder braucht “Social Media”!

Als Beispiele für den Social Media-Dschungel werden international gern “United breaks Guitars” und Kryptonite angeführt; in Deutschland sind das Jamba und noch aktuell der Fall Jako.

Die Geschichten sind schnell erzählt: Eine Fluglinie beschädigt Gepäck und ersetzt es nicht. Das teure Fahrradschloß eines namhaften Herstellers lässt sich mit einem Kugelschreiber knacken. Ein Klingeltonanbieter zockt Kinder und Jugendliche ab und macht verdeckte PR. Und ein Sportartikelhersteller mahnt einen Blogger ab, weil ein längst gelöscher Beitrag trotz Unterlassungserklärung in einer tschechischen Suchmaschine auftaucht.

Jedes Mal regte sich Widerstand im Netz (Social Media Apologeten würden sagen: “massiver” Widerstand), der dazu führte, dass das betroffene Unternehmen zurückruderte und sich entschuldigen musste. Diese Fälle werden, wie ich finde, dazu instrumenatalisiert, Unternehmen Angst zu machen, vor dem “Social Media Dschungel”, in dem Unternehmen von der geballten Macht der Masse in die Knie gezwungen werden. Die Angst wird geschürt, um dann die eigene Beratungs”leistung” zu verkaufen.

Aber schauen wir uns doch mal die Fälle genau an: In allen vier Fällen hat das Unternehmen einen kapitalen Bock geschossen. Die (PR-)Probleme der betroffenen Unternehmen waren also nicht “Social Media”-Probleme, die man mit einer guten PR-Agentur lösen oder gar vermeiden hätte können. Es waren hausgemachte, interne Probleme. Wer das Reisegepäck seiner Kunden beschädigt und nicht ersetzt, hat andere Probleme als PR. Wer knackbare Fahrradschlösser verkauft, sollte Ingenieure einstellen, anstatt PR- oder Social Media-Berater. Wer Klingelton-Abos an Minderjährige verkauft und verdeckte PR betreibt, sollte sich weder Unternehmensberater noch PR-Agentur leisten, sondern sich beim nächsten Start-Up Weekend anmelden und nach neuen Geschäftsideen suchen.

Keine Blaupausen für misslungene PR

Ich sage betont nicht, dass die Reaktionen im Netz den betroffenen Unternehmen zu Recht geschahen. Aber ich behaupte, dass die Probleme woanders liegen, nicht in Social Media, bzw. mangelndem Engagement auf Facebook,Twitter und Co. Und ergo taugen sie auch nicht für eine Angstmache in der Form, Social Media sei ein Dschungel und nur mit (teurer) PR-Beratung ließe sich das “bändigen”.

Hätten die vier erwähnten Unternehmen ihre Arbeit korrekt gemacht und auf die Kundenanfragen menschlich und respektvoll reagiert, wäre alles in Ordnung gewesen.

Ich denke, Unternehmen tun gut daran, sich über “Social Media” zu informieren. Das geschieht mit einem guten Buch, z.B. What would Google do? von Jeff Jarvis. Mit guten Gesprächen auf (Fach(fremden))-Messen und mit lesenswerten Blogbeiträgen, z.B. bei amendedestages.com und mediaclinque.

Und Sie sollten selber nachdenken. Denn das, ….. das hat noch keinem geschadet. 🙂

Ein beachtenswerter Standpunkt der Webevangelisten.

Eine gelungene Veranstaltung hatten wir vor einer Woche bei der dritten Verleihung des smartLearn-Preises für Weiterbildung. Eine tolle Location (Literaturhaus), gehaltvolle Redebeiträge und drei glückliche Preisträger.

Jetzt ist der Videobericht darüber fertig, der das sehr schön wiedergibt. Und übrigens – obwohl mir schon Hitchcock-Ambitionen unterstellt wurden – ist mein Cameo-Auftritt in den letzten Sekunden des Films tatsächlich reiner Zufall 😉

 

Eine denkbar unglückliche Anzeigenplatzierung

Veröffentlicht: 12. November 2009 in Uncategorized
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